Alles in Allem war die Woche Praktikum für mich eine sehr interessante und schöne Zeit. Ich habe gemerkt, was es bedeutet, von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Büro zu sitzen und sich den ganzen Tag mit Aufgaben am Computer und Telefon zu beschäftigen. Ich konnte zwar etwas später aufstehen als zur Schulzeit, aber mein Anfahrtsweg war ziemlich lang. Reine S-Bahn Fahrzeit war eine Stunde, d.h. ich habe jeden Tag allein zwei Stunden in der S-Bahn verbracht. Sehr gut gefallen hat mir die Arbeitsatmosphäre bei der SIM. Die Mitarbeiter sind sehr vertraut miteinander umgegangen und anders, als ich es z.B. aus dem Büro meines Vaters (BCG) kenne, war alles eher persönlich. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, richtig dazu zu gehören und auch mit dem Abteilungsleiter der Unernehmenskommunikation, Christian, habe ich mich gut verstanden. Ich kann zwar nach dieser einen Woche noch nicht viel über das Fachgebiet Vermarktung (ins besondere Internetvermarktung) und Lizenzrechte sagen, da ich ja auch in einer solch kurzen Zeit keine größeren Aufgaben übernehmen konnte, aber immerhin durfte ich schon eine eigene Pressemitteilung schreiben und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Für meinen Beruf später würde ich mir wünschen, dass ich nicht so viel am Schreibtisch sitze, sondern mehr Bewegung habe und auch noch mehr Kontakt zu anderen Personen, aber das Praktikum hat mir einen schönen, wenn auch nur kleinen Einblick in die Welt der Medien gegeben.
March 12, 2006
February 22, 2006
Praktikum: 2.Tag
Heute fängt mein Arbeitstag schon um neun an. Da mein Angestelltenausweis gestern an den Türen noch nicht funktioniert hat, muss ich bevor es ins Büro geht noch einmal zur Sicherheitszentrale um den Ausweis neu zu programmieren und dann funktioniert er auch endlich und ich steh nicht ständig vor verschlossenen Türen.
Gegen 9:15 Uhr komm ich dann in das Büro und kümmere mich erstmal wieder um die Zuschauermails. Da ich ja erst gestern die vielen Mails weitergeleitet und beantwortet habe, die über zwei Wochen angefallen sind, finde ich heute Morgen nur circa zehn bis 20 Mails.
Danach gibt Katrin mir die Aufgabe, die neuen Blätter für den Zimpel einzusortieren. der Zimpel ist ein Verzeichnis mit den Anschriften, Redakteuren, Zielgruppen, Auflagen, Zuschauerquoten, usw. von sämtlichen deutschen, existierenden Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendern. Insgesamt umfasst der Zimpel fünf dicke Ordner und alle paar Monate wird ein Update geschickt. Für alles, wo sich etwas geändert hat, werden neue Blätter ausgeschickt und man muss die Alten ersetzten. Auch das ist wegen Personalmangel in den letzten Monaten liegen geblieben. Also hab ich bis zum Mittagessen um 12:30 gebraucht, bis alles richtig geordnet war.
Nach dem Mittagessen, um circa 13:30 habe ich dann eine Pressemitteilung von MM (MerchadisingMedia) und polyband (ein DVD-Hersteller) verfasst, weil die Fernsehserien „Bis in die Spitzen“ auf Sat.1 und „Alles außer Sex“ auf Pro7 am 24.03.06 auf DVD erscheinen.
Danach durfte ich dabei sein, währen ein Ferrari für Kabel1 fotografiert wurde und durfte dann die Fotos dazu von der Kamera spielen und per Email an die entsprechenden Personen schicken.
Als ich zurück in die UK (Unternehmenskommunikation) kam, nahm Christian Senft (der Abteilungsleiter) mich mit zur Besprechung eines Trailers für ein neues Internetprodukt, dass Ende 2006 oder 2007 auf den Markt kommen soll.
Als wir zurückkamen war es dann ungefähr 17:30 und nachdem ich nochmals die Pressemitteilung verbessert und endgültig abgeschickt hatte, durfte ich nach Hause fahren.
February 20, 2006
Praktikum 1.Tag:
Also bis jetzt muss ich sagen: Praktikum ist toll!
Heute muss ich erst um zwölf anfangen, weil meine Abteilung Montags erst so spät anfängt. Das heißt, um zwälf meld ich mich im Personalbüro und dann bekomm ich höchhstewarscheinlich erstmal ne Führung laut der Dame, mit der ich noch am Donnerstag telefoniert habe. Danach gehts in die Unternehmenskommunikationsabteilung…Tolles Wort…
Für alle, denen ich noch nicht erzählt habe, was ich mache: Ich bin bei sevenoneintermedia, einem kleinen Teil von ProSiebenSat.1 Media AG. was genau ich dann in der Abteilung machen muss weiß ich auch noch nicht, aber sie kümmert sich z.B. um öffentliche Auftritte der Firmenchefs oder um Pressemitteilungen über die Fernsehsender (z.B. die geschichte mit dem aufkaufen oder nicht und so…)
Heute abend dann hoffentlich mehr, ich geh dann langsam frühstücken…
okay: wieder da! Toller Tag!
Also um 12 sollte ich mich in der Personalabteilung melden. Natürllich war ich dann ganz brav um zehn vor zwölf am Haupteingang im Besucherempfang gewesen, weil mir vorher noch keiner sagen konnte, wo genau die Personalabteilung ist…Von dort wurde rumtelefoniert, bis ich um 12 dann schließlich Richtung Seitenstraße, anderes Gebäude los bin. Dort wurde ich dann nach Ausfüllen von zwei Zetteln in die Gehalts- und Versicherungsabteilung im nächsten Gebäude geschickt. Da musste ich nochmal einen Zettel ausfüllen und die haben mich wieder zurück geschickt in noch eine Seitenstraße und zu dem Empfang von sevenoneintermedia. Dort musste ich dann noch zehn Minuten warten bis mich Katrin dort abgehohlt hat und zur Abteilung begleitet hat. Alles in allem war es dann schon 13:30. Das heißt ich bin 1 1/2 Stunden durch irgendwelche Büros und Abteilungen getigert für Bürokram…Sehr spannend…
Dann wurde es aber noch richtig lustig. Erstmal gings zum Mittagessen. Natürlich nachdem ich das Büro besichtigt habe, dass ich in den nächsten zwei Wochen mit Katrin teile. Ganz toll ist auch die Tatsache, dass ich nen eigenen Schreibtisch und zwei Bildschirmen habe, zwischen denen man hin und her switchen kann
Nach dem Mittagessen dann durfte ich mich an 390 Emails dranmachen. Das war der Account, an den sämtliche emails hingeleitet werden, die an Adressen wie info@prosieben.de oder info@sat1.de geschickt wurden. Also alle Emails, die an Adressen geschickt wurden, die auf den offiziellen homepages der Sender Pro7, Sat1, N24 und Kabel1 angegeben sind.
Die Emails waren größtenteils sowas wie: “Wieso habt ihr AK abgesetzt???Ich bin großer AK-Fan!!!! Ich will AK zurück!!!”
Solche Leute musste ich dann mit Emails beruhigen wie: “Selbstverständlich werde ich tun was ich kann und Ihre bitte an die entsprechende Abteilung weiterleiten.”
Spannend ist auch, wie viele Leute Werbeartikel sammeln…
Das krasseste war aber immernoch die Drohung eines Mannes, dass er sich und seine Familie umbringt, wenn Prosieben nichts gegen die Zwngsversteigerung seiner Wohnung tut…Das durfte ich dann zum Glück an die Sicherheit im Internet Abteilung abgeben…
Alles in allem ein sehr interessanter Tag, vorallem weil ich durch das hin und her gerenne gleich ne eigene Führung hatte
Woran ich mich aber noch gewöhnen muss ist, dass da jeder jeden beim Vornamen nennt…
Melde mich dann morgen wieder mit neuen News vom Praktikum!